Welpen

 

Unser A-Wurf nach Calimero vom Highlander und Emiliya vom Schwarzkopf ("Rosi")

vom 26.12.2016

 

 

 

v.l.n.r.: vorne Amon, Avid, Ayda, Amelie, hinten Arthus, August, Armin

25.02.2017 Auszug der Welpen

 

Wir haben noch ein Abschiedsfoto von allen Babys gemacht. Es fällt schwer, die kleinen Zwerge loszulassen, aber eine große spannende Welt wartet auf sie, die sie in der nächsten Zeit entdecken werden. Armin wohnt jetzt in Kühlungsborn an der Ostsee, Ayda ist in den Südharz gezogen, Amon wohnt bei Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein und August wohnt nun in Berlin. Amelie zieht morgen nach Chemnitz, Avid wird ab nächster Woche in Magdeburg leben und Arthus zieht demnächst nach Peine. Macht´s gut, ihr Süßen! Wir wünschen Euch ein tolles Leben mit Euren neuen Besitzern!

 

Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken!

 

22.02.2017 Acht Wochen

 

Die dritte Wurmkur wurde verabreicht, der Tierarzt war da und hat die 8 Wochen alten Welpen untersucht, geimpft, den Impfpass ausgestellt und gechippt. Sie haben alles tapfer über sich ergehen lassen. Am nächsten Tag kam die Zuchtwartin und hat jeden einzelnen Welpen genau untersucht. Es gab auch hier keinerlei Beanstandungen und der ganze Wurf ist fehlerfrei (Gebiss, Hoden, Färbung, etc.). Jetzt müssen wir uns langsam auf die Abholung vorbereiten. Wir haben uns mit der Auswahl der neuen Besitzer viel Mühe gegeben und sind sicher, dass wir die richtigen Menschen ausgewählt haben. Wir werden unsere Babys natürlich sehr vermissen, aber freuen uns auch schon darauf, den Großen wieder mehr Zeit widmen zu können, sie kamen ja doch etwas zu kurz.

 

13.02.2017 Sieben Wochen

 

Nun hat auch Amon sein zukünftiges Zuhause gefunden und in noch nicht einmal zwei Wochen werden die Süßen flügge und verlassen ihre Kinderstube. Damit das Reisen klappt, haben wir auch schon mal das Autofahren geübt.

Die zukünftigen Besitzer kaufen schon fleißig ein, damit es den Kleinen an nichts fehlt. Vielen habe ich zur Pflege der Zwergschnauzers etwas erzählt und sie ermuntert, es selbst zu erlernen. Hier noch mal zusammengefasst:

Mit einer normalen weichen Zupfbürste werden Beine, Bart, Kopf und Brust gebürstet. Einmal in der Woche sollte die Unterwolle aus dem Rumpf mit dem Coatking mit dem schwarzen Kunststoffgriff (19-zähnig) ausgekämmt werden. Bezugsquelle: www.ehaso.de/webshop/coat-king-kunststoff-19zhnig. Das Deckhaar kämme ich mit einem Coatking von Mars aus, ebenfalls bei Ehaso bestellbar: www.ehaso.de/webshop/20-zhnig-1. Im Gegensatz zum ersten schneidet er das Haar auch, der erste hat stumpfe Klingen. Werden Kopf, Brust und Po regelmäßig mit der Schermaschine kurzgehalten, die Beine mit der Schere in Form geschnitten („säulenartig“), braucht man seinen Zwerg nur selten trimmen, d. h. das harte reife Deckhaar zupfen, vielleicht 2-3 mal im Jahr. Ich selbst strebe das sogenannte Roaling Coat an, bei dem man ca. alle 4-8 Wochen nur die längsten losen Haare abtrimmt, so sieht der Hund immer gepflegt aus.

Wird das Deckhaar auf dem Rücken/Seiten auch nur einmal mit einer Schermaschine abgeschoren, wächst es nie wieder nach! Es wächst dann nur noch Unterwolle nach, die natürliche Klimaanlage des Haares vor Hitze und Kälte ist zerstört, der Regen geht sofort durch bis auf die Haut.

Unabhängig davon, ob man den Zwerg selbst frisiert oder zum Friseur abgibt, muss diese Situation als Welpe regelmäßig geübt werden. Kein Zwergschnauzer sollte sein Leben lang Angst vor dem Frisieren haben, nur weil der Besitzer das Üben vergessen hat...

 

09.02.2017 Sechs Wochen

 

Letzte Woche ging es um das Essen. Aber was rein kommt, muss auch wieder raus. Und das klappt schon erstaunlich gut. Die nun 6 Wochen alten Zwerge sind schon fast stubenrein. Nachts bleibt das Gehege sauber, alle schlafen durch. Morgens nach dem Aufstehen und gleich noch einmal nach dem Frühstück und allen weiteren Mahlzeiten geht es raus in den Garten. Dort werden alle „Geschäfte“ erledigt. Wie man sich doch über einen Haufen Hundewürste freuen kann! Wir hoffen, das Wetter wird nicht gar zu schlimm, denn den Garten lieben die Kleinen, rennen, spielen ausgelassen und machen lustige Hopser. Nun haben sie auch das Bellen entdeckt. Bellt einer unserer Großen, erschrecken sie zwar immer, aber stimmen mit ein. Wie süß das klingt. Avid, Amelie und Ayda hatten nun auch Besuch und wir freuen uns, dass sie in netten Familien leben werden.

01.02.2017 Fünf Wochen

 

Rosi ist eine instinktsichere Hündin. Sie hat ihre Welpen zum Teil selbst abgenabelt, die Nachgeburt aufgefressen, in der ersten Zeit die Wurfkiste nicht freiwillig verlassen, über drei Wochen lang durch Zungenmassage die Welpen zum Urinieren und Koten animiert und die Ausscheidungen dann aufgenommen (daher ist ihr schöner weißer Bart jetzt leider verfärbt) und jetzt würgt sie ihr Futter für die Welpen hervor … Ja, so machen das die Wölfe und so machen es auch noch instinktsichere Hunde, wenn die Welpen nach Futter betteln. Noch mehr Arbeit für die Züchterin … Dabei bekommen die Kleinen jetzt 4 x täglich ihre Mahlzeiten. Es gibt rohes Rindfleisch und Ergänzungsfutter. Dieses kann bestehen aus: weich gekochtem Reis, überbrühten Pflanzenflocken, Lachs- oder Leinöl, Knochenmehl, Bierhefe, Quark, Frischkäse, Joghurt, Honig, 2 x wöchentlich ein Eigelb, Haferflocken, Weizenkleie, Obst und Gemüse (gegart), auch mal gekochte Nudeln oder gekochte Kartoffeln. Wir beginnen jetzt auch mit Trockenfutter (Bezugsquelle: Platinum), zunächst püriert, dann zerkleinert, und wenn genug Zähnchen gewachsen sind, gibt es das Trockenfutter 1 x täglich uneingeweicht, jedoch mit Wasser bedeckt. Die Welpenkäufer erhalten von mir einen detaillierten Fütterungsplan mit auf den Weg.

 

Armin, August und Arthus haben nun ihre zukünftigen Familien gefunden. Ich bin ganz sicher, dass es ihnen dort gut gehen wird. Ins Welpengehege stelle ich jetzt oft eine Transportbox hinein. Alle Welpen lieben sie, liegen oft darin oder und schlafen darin. Das erleichtert es später, im Auto in einer Box zu reisen oder im neuen zu Hause in einer solchen zu schlafen, was ich ja sehr empfehle.

 

27.01.2017 Vier Wochen

 

Die Sonne schien und das Außengehege hatte unser Sohn gerade fertiggestellt. Also haben wir es heute gleich eingeweiht. Bei um die Null Grad Celsius machten die Zwerge einen ersten kurzen Ausflug in den Garten. Sie waren neugierig, völlig ohne Scheu, genossen sichtlich die Sonne, das Gras und die frische Luft. Rosi war in Spiellaune und tobte mit den Kleinen umher.

 

26.01.2017 Vier Wochen

 

Wie schnell die Zeit rast, die Babys sind schon 4 Wochen alt und verputzen ihre Mahlzeiten innerhalb weniger Minuten. Sie haben die zweite Wurmkur erhalten (das chemisch riechende Zeug schmeckt ihnen komischerweise) und bekommen regelmäßig Maniküre. Die oberen Eckzähne sind schon zu sehen, die unteren erst bei einigen der Welpen – und die Zähne sind nadelspitz!

Die Kleinen lernen Gewitter, Feuerwerk und viele andere Geräusche von einer CD kennen, erst leise, im Laufe der Zeit später immer lauter. Da viele Hunde Angst vor Gewitter und Feuerwerk haben, können sie von unseren drei Hunden lernen, das völlig gelassen zu nehmen. Sie lernen jetzt den Grooming-Tisch und eine weiche Bürste kennen, natürlich nur spielerisch. Und sie haben das Knurren entdeckt, jeder probiert seine Stimme aus, es wird gespielt, gehüpft und man kann sogar rückwärts laufen. Rosi hat entdeckt, dass sie selbst mit ihren kleinen Rackern spielen kann, das sieht so lustig aus, wie beide Seiten Spaß daran haben zu spielen. Was für eine fröhliche Zwergenfamilie!

19.01.2017 Drei Wochen

 

Die Welpen sind nun drei Wochen alt und die Prägungsphase hat begonnen. Daher sind sie ins Wohnzimmer in ein großes Gehege umgezogen. Die Zwerge haben gleich am ersten Tag die gesamte neue Fläche erforscht. Sie lernten unsere beiden kleinen Münsterländer, Ruka und Hejdo, und den Zwergschnauzer Rolf unseres Sohnes kennen. Ihre Aktivitätszeiten sind allerdings noch recht kurz, nach 5 bis 10 Minuten fallen die Welpen wieder in einen tiefen Schlaf.

Rosi hat keine Zitzenprobleme mehr, es war aber auch nicht schlimm oder gar schmerzhaft, wie man meinen könnte. Hunde sind nicht so schmerzempfindlich. (Sie lag immer ihre Babys säugend da und ließ die „Massage“ mehr oder weniger schlafend über sich ergehen.)

Der Speiseplan der Zwerge wird jetzt langsam erweitert. Statt der Rindertatarkugeln gibt es nun Rinderhackbrei mit höherem Fettanteil zum Selberschlabbern. Die Babys müssen erst lernen, wie man aus einem Napf frisst. Beim ersten Mal war es gar nicht so einfach für die Kleinen, den Brei ins Mäulchen zu saugen.

 

13.01.2017 Zwei Wochen

 

Die erste Wurmkur am 14. Tag haben die Welpen gut überstanden. Die Entwicklung der Welpen macht in der dritten Woche, der sogenannten Übergangsphase, rasante Fortschritte. Die Augen und Ohren sind nun offen, die Welpen beginnen auf allen vier Beinchen zu laufen und dabei umherzupurzeln, zu sitzen, zu knurren und ein erster zarter Bellversuch war auch schon zu hören. Gestern Abend gab es die erste Zufütterung in Form einer kleinen Rindertatar-Kugel, handwarm und mundgerecht geformt, jedem Welpen einzeln verabreicht. Rosi hat seit ein paar Tagen einen immer wieder auftretenden Milchstau in einer Zitze. Das heißt für uns, dass wir bei jedem Säugen – auch nachts - mithelfen müssen und die Zitze massieren und aufpassen, dass sie so leer wie möglich getrunken wird. Unser Sohn war ein paar Tage zur Unterstützung da, das war sehr hilfreich. Am Sonntag wird die ganze Hundefamilie in unser Wohnzimmer umziehen.

07.01.2017 Schon 12 Tage alt

 

Nun sind die Welpen 12 Tage alt. Die Augen beginnen sich langsam zu öffnen. Sie sind anfangs noch blau und ändern ihre Farbe in den nächsten Wochen. Eine Maniküre haben sie auch schon bekommen, um Rosis Gesäuge zu schonen. Gar nicht so leicht, einen Millimeter von den vielen kleinen Krallen abzuknipsen. Die Welpen haben nun auch neue Halsbänder mit Klettverschluss bekommen, sie sind aus ihren ersten selbstgemachten Wollhalsbändern schon herausgewachsen.

 

01.01.2017 Sechs Tage alt

 

Heute gab es ein erstes Fotoshooting mit jedem einzelnen Welpen. Über das spätere Aussehen sagen die Bilder noch nicht viel aus. Die Ohren stehen jetzt in alle Richtungen ab und werden später (mehr oder weniger) am Kopf anliegen. Die weiße Färbung an Augenbrauen, Bart, Brust und Beinen kommt erst noch, sie ist bei allen sieben Welpen angelegt. Die Bilder zeigen die Welpen in der Reihenfolge Ihrer Geburt.

 

30.12.12 Beim täglichen Welpenwiegen

 

26.12.2016 Geburt der Welpen

 

Am 26.12.16 verweigerte Rosi das Futter, ein eindeutiges Zeichen der nahenden Geburt. Sie versteckte sich unter dem Bett, der Bauch hatte sich schon sichtbar abgesenkt. In der Nacht zum 26.12.16 verließ sie ihre Wurfbox und lief unruhig hin und her. Bald sahen wir auch schon die erste Fruchtblase. Um 1.28 Uhr wurde der erste Welpe geboren, ein Rüde, 194 g schwer. 1.50 Uhr kam schon der nächste Rüde, 185 g schwer. Dann folgten zwei Mädchen 2.25 Uhr 194 g und 2.40 Uhr 188 g. Um 3.32 Uhr kam der kleinste Rüde mit 159 g zur Welt, gefolgt vom größten Rüden 4.54 Uhr mit 200g. Den Abschluss machte 5.55 Uhr noch ein Rüde mit 178 g. Alle sind gesund und munter.

 

Langsam ist wieder Ruhe eingekehrt nach den Aufregungen der Geburt. Wir freuen uns über das Wunder des Lebens, wie zielstrebig diese kleinen, blinden und tauben Wesen immer zur mütterlichen Zitze finden.  Einen Tag nach der Geburt haben einige Welpen leicht abgenommen, andere sogar schon leicht zugelegt. Rosi lässt sich nur mit Mühe überreden, ihr Wurflager zu verlassen, um sich kurz im Garten zu lösen. Futter wird "ans Bett" gebracht, sie wird mit besonders leckeren Speisen verwöhnt und darf fressen, soviel sie möchte, da ihr kleiner Körper zur Zeit auf Hochleistung läuft und viel Milch produziert.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
Copyright Bele Wilcke